Fragen zu Putz, Dämmung und Ablauf
Die Fragen, die im ersten Telefonat fast immer kommen, mit einer Antwort, die auch dann stimmt, wenn niemand nachfragt.
Allgemein
Ja. Wir machen Innenputz, Außenputz und Vollwärmeschutz einzeln oder zusammen. Wenn beides bei uns liegt, lässt sich der Ablauf besser takten, weil wir die Trocknungszeiten kennen und selbst einplanen.
Ja, wir arbeiten sowohl direkt für Bauherren als auch im Auftrag von Baumeistern, Bauträgern und Hausverwaltungen. Bei größeren Objekten stimmen wir den Ablauf mit der Bauleitung ab.
Ablauf & Termine
Innen ja, sofern der Rohbau geschlossen und beheizbar ist. Außen nicht: Putz und Kleber brauchen Temperaturen über etwa fünf Grad, auch nachts, sonst friert das Wasser vor dem Abbinden und die Schicht ist hin. Fassadenarbeiten planen wir deshalb im frostfreien Zeitfenster.
Das hängt von der Jahreszeit und der Auftragslage ab. Rufen Sie an und sagen Sie uns Ihren Wunschzeitraum, dann bekommen Sie eine ehrliche Auskunft, statt einer Zusage, die später nicht hält. Kleinere Ausbesserungen lassen sich meist eher einschieben als eine komplette Fassade.
Nein. Wichtig ist ein Termin am Anfang, bei dem wir gemeinsam durchgehen, was gemacht wird, und einer am Ende zur Abnahme. Dazwischen brauchen wir Zugang, Strom und Wasser auf der Baustelle.
Das klären wir im Angebot. Oft steht bei Neubauten bereits ein Gerüst, das wir mitbenutzen können. Wenn nicht, sagen wir Ihnen, welche Anforderungen es erfüllen muss, damit sauber gearbeitet werden kann, insbesondere den Abstand zur Wand.
Wir decken vor Arbeitsbeginn Böden, Fenster und fertige Bauteile ab und räumen unsere Putzreste weg. Übergeben wird besenrein. Eine Endreinigung im Sinne einer Bauschlussreinigung ist das nicht, das ist ein eigenes Gewerk.
Technik & Material
Beides hat seinen Platz. Gipsputz ergibt eine sehr glatte, angenehme Oberfläche und ist im Wohnbereich der Standard. In Feuchträumen wie Bad, Keller und Waschküche gehört Kalkzementputz hin, weil Gips auf Dauer Feuchtigkeit nicht verträgt. Wir legen das raumweise fest, nicht pauschal fürs ganze Haus.
Der Unterputz gleicht den Untergrund aus und stellt die tragfähige Ebene her. Der Oberputz ist die sichtbare Schlussschicht und bestimmt Struktur und Farbe. Dazwischen liegt außen die Armierungsschicht mit eingebettetem Gewebe, die Spannungen aufnimmt. Alle drei sind aufeinander abgestimmt, deshalb mischt man keine Systeme.
Meist aus einem von drei Gründen: zu schnelle Trocknung, fehlende Armierung an Materialübergängen, oder Bewegung im Bauwerk selbst. Feine Netzrisse an der Oberfläche sind ein Thema des Putzaufbaus. Ein durchgehender Riss über mehrere Geschosse kommt aus dem Gebäude, und den überspachtelt man nicht, sondern klärt zuerst die Ursache.
Das kommt aus der Planung oder dem Energieausweis und nicht aus dem Bauchgefühl. Üblich sind heute zehn bis zwanzig Zentimeter. Wichtiger als das letzte Zentimeter ist die saubere Ausführung an Sockel, Fensteranschlüssen und Dachrand, denn dort geht die Wärme tatsächlich verloren.
Nur wenn der alte Putz noch trägt. Deshalb klopfen wir die Fläche zuerst ab. Wo es hohl klingt, hat sich der Putz vom Untergrund gelöst, und dort hält auch die neue Schicht nicht. Solche Bereiche werden abgetragen und neu aufgebaut.
Grundsätzlich das ganze Spektrum der gängigen Fassadensysteme. Zu bedenken ist: sehr dunkle Töne heizen sich stark auf, das belastet den Aufbau, besonders auf einem Wärmedämmverbundsystem. Wir legen eine Musterfläche an der Wand an, weil Farbe im Tageslicht anders wirkt als auf dem Farbfächer.
Kosten & Angebot
Das lässt sich seriös erst nach einer Besichtigung sagen. Der Preis hängt an der Putzart, der Schichtdicke, dem Zustand des Untergrunds, der Erreichbarkeit der Flächen und der Menge. Eine glatte Neubauwand kostet deutlich weniger als eine Altbaufassade mit Hohlstellen. Wir schauen uns die Baustelle an und schicken ein Angebot mit nachvollziehbaren Positionen.
Ja, immer. Darin stehen Fläche, Putzart, Aufbau und der Quadratmeterpreis, dazu was ausdrücklich nicht enthalten ist. Ein Angebot, das man nicht nachrechnen kann, ist keines.
Die Besichtigung und das Angebot sind kostenlos und unverbindlich. Erst wenn Sie zusagen, entstehen Kosten.
Trocknung & Folgegewerke
Als Faustregel gilt etwa ein Tag pro Millimeter Schichtdicke, bei einem üblichen Innenputz also rund zwei Wochen. Entscheidend sind aber Lüftung und Temperatur: In einem geschlossenen Rohbau ohne Luftwechsel dauert es deutlich länger. Estrich, Fliesen und Malerarbeiten sollten erst danach beginnen.
Einsatzgebiet
Wir sind in ganz Tirol unterwegs, vom Unterland bis ins Oberland und in die Seitentäler. Innsbruck und das Inntal sind unser tägliches Gebiet, für weiter entfernte Baustellen planen wir größere Abschnitte am Stück. Sagen Sie uns, wo die Baustelle liegt, dann sagen wir Ihnen, ob es sich ausgeht.

Frage nicht dabei?
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